Wellnesswochenende in Swinemünde – Entspannen an der Polnischen Ostsee

Ein Wellnesswochenende in Swinemünde heißt für uns: Zeit im Spa, Blick auf die Ostsee und kurze Wege zwischen Hotel, Strand und Stadt. Wir waren für zwei Nächte dort und haben den Wellnessbereich im Hotel genutzt, sind an der Promenade spazieren gegangen und abends in Restaurants in der Nähe gegessen.

Swinemünde heißt auf Polnisch Świnoujście und liegt direkt an der Grenze zu Deutschland. Im Kurviertel bist du schnell am Strand, auf der Promenade und in mehreren Spa Hotels, wodurch du viel zu Fuß machen kannst.

In diesem Beitrag erzählen wir dir, was wir an einem Wellnesswochenende in Swinemünde erlebt haben und welche Alternativen sich anbieten. Wir zeigen dir, wie du Spa-Zeiten mit Spaziergängen am Strand und auf der Promenade kombinieren kannst und wo sich Ausflüge zu Festungen, Leuchttürmen oder in die Innenstadt anbieten. So bekommst du eine konkrete Vorstellung davon, wie du ein Wochenende in Swinemünde als Wellnesswochenende planen kannst und welche Alternativen du je nach Wetter und Tagesform hast.

Unser Wellnesshotel in Swinemünde – Radisson Blu Resort als Basis für das Wellnesswochenende

Wir wollten im Frühling ein Wellnesswochenende in Swinemünde an der Polnischen Ostsee einlegen. Zu dieser Jahreszeit ist es meist ruhiger als im Sommer, und die großen Wellnesshotels haben ihre Bereiche ganzjährig geöffnet. Für uns war das eine gute Mischung aus Strandspaziergängen bei frischer Luft und viel Zeit zum Entspannen im Hotel.

Wir haben das Wochenende relativ kurzfristig über () gebucht. Wir haben gezielt nach einem Hotel im Kurviertel gesucht, das einen größeren Wellnessbereich hat und zugleich nah am Strand liegt. Am Ende haben wir uns für das Radisson Blu Resort in Swinemünde entschieden, weil Lage und Ausstattung gut zu einem kurzen Wellnessaufenthalt passten.

Das Hotel liegt im Kurviertel direkt an der Promenade und nur wenige Minuten vom Strand entfernt. Unser Zimmer lag in einem der oberen Stockwerke und hatte einen Balkon, sodass wir wahlweise in Richtung Ostsee oder auf die Dächer des Kurviertels schauen konnten.

Im Haus gibt es einen größeren Wellnessbereich mit Innenpool, mehreren Saunen und Ruhebereichen. Dort haben wir den größten Teil unseres Wellnesswochenendes verbracht: ein paar Bahnen schwimmen, in die Sauna gehen, danach im Liegestuhl lesen oder einfach nur ausruhen. Direkt nebenan liegt der Baltic Park Molo Aquapark, in dem du zusätzlich im Warmwasserbecken baden oder die Rutschen nutzen kannst.

Für ein verlängertes Wochenende im April lagen die Preise für ein Doppelzimmer mit Meerblick bei rund 400 Euro für zwei Personen. Je nach Reisezeit, Zimmerkategorie und Angebot kann das nach oben oder unten abweichen. Daher lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Raten und Pakete.

Außenansicht des Radisson Blu Hotels in Swinemünde, gelegen direkt an der polnischen Ostsee mit erstklassigen Annehmlichkeiten.
Radisson Blu in Swinemünde – modernes Wellnesshotel an der Polnischen Ostsee, in dem wir unser Wochenende verbracht haben.

Für unser Wochenende war diese Kombination aus Lage, Wellness und Strandnähe genau das, was wir gesucht hatten. Wenn du ein ähnliches Wellnesswochenende in Swinemünde planst, ist ein Hotel wie das Radisson Blu Resort dafür gut geeignet.

Tag 1: Anreise, erster Strandspaziergang und Ankommen im Kurviertel

Anreise und erstes Ankommen in Swinemünde

Wir sind für unser Wellnesswochenende mit der Bahn von Berlin nach Swinemünde gefahren. Erst sind wir mit dem Regionalzug bis Züssow gefahren, dort sind wir in die Usedomer Bäderbahn umgestiegen, die über Usedom bis nach Świnoujście Centrum fährt. Die Fahrt dauert je nach Verbindung gut vier Stunden und du musst nur einmal umsteigen.

Praktisch fanden wir, dass du die gesamte Strecke im Regionalverkehr unterwegs bist. Mit dem Deutschlandticket kannst du die Verbindung bis Świnoujście Centrum nutzen, da es in der UBB auf der Linie RB23 zwischen Züssow und Swinemünde gilt. Dadurch hält sich der Fahrpreis im Rahmen und du musst dich nicht um verschiedene Tickets kümmern.

Wir haben natürlich kurz überlegt, mit dem Auto zu fahren. Von Berlin aus bist du je nach Verkehr etwas schneller und unterwegs flexibler. Gleichzeitig brauchst du das Auto in Swinemünde kaum, weil sich im Kurviertel, an der Promenade und am Strand fast alles zu Fuß erledigen lässt. Parkplätze sind dort zudem begrenzt und oft kostenpflichtig.

Am Ende haben wir uns deshalb bewusst für die Bahn entschieden. Wir konnten im Zug lesen, aus dem Fenster schauen und schon ein bisschen herunterfahren. Die Fahrt hat sich damit eher wie der erste Teil des Wochenendes angefühlt als eine anstrengende Anreise.

Unser erster Eindruck vom Kurviertel, Strand und Promenade

Vom Bahnhof aus sind wir zuerst ins Kurviertel zu unserem Hotel gegangen und haben dort eingecheckt. Die Wege sind nicht weit und du merkst schnell, dass sich hier vieles auf Fußgänger und Kurgäste ausrichtet. Nachdem wir die Tasche im Zimmer abgestellt hatten, sind wir direkt zum Strand gelaufen.

Der Weg führt am Kurviertel vorbei durch einen kurzen Grünstreifen mit Wegen und Dünenzugängen. Dahinter öffnet sich der breite Sandstrand, typisch für Swinemünde. Wir sind ein Stück am Wasser entlanggegangen, haben die Schuhe ausgezogen und die Füße kurz in die Ostsee gehalten.

Auf dem Rückweg sind wir zur Promenade hinaufgegangen. Dort stehen die Hotels dicht an dicht, dazwischen Cafés, Restaurants und kleine Läden. Wir haben uns in eines der Cafés gesetzt, Kaffee und ein Stück Kuchen bestellt und einfach ein bisschen dem Treiben zugesehen. Danach sind wir ins Hotel zurückgegangen und haben uns auf den ersten Besuch im Wellnessbereich vorbereitet.

Kurviertel Swinemünde
Im Kurviertel findest du viele Villen im Stil der Bäderarchitektur

Wenn du nach der Ankunft müde bist, kannst du den Strandspaziergang auch kürzer halten und dafür länger im Café sitzen. Oder du gehst nach dem Einchecken erst in Ruhe in den Spa-Bereich des Hotels und verschiebst Strand und Promenade auf den Abend oder den nächsten Morgen.

Unser erster Wellnessnachmittag

Am späten Nachmittag sind wir zum ersten Mal in den Wellnessbereich des Hotels gegangen. Wir haben mit ein paar ruhigen Bahnen im Pool begonnen und uns danach Zeit für die verschiedenen Saunen genommen. Nach der Anreise, dem Strand und dem Kaffee war das die entspannteste Phase des Tages. Wir mussten nichts mehr organisieren, sondern konnten einfach zwischen Wasser, Wärme und Liegestuhl wechseln.

Zwischendurch haben wir im Ruhebereich gelegen, gelesen und zwischendurch einfach die Augen geschlossen. Für uns war das der Moment, in dem sich der Tag nicht mehr wie ein Anreisetag angefühlt hat, sondern wie ein richtiges Wellnesswochenende.

Abendessen im Café & Restaurant Amsterdam

Als wir aus dem Wellnessbereich kamen, hatten wir ordentlich Hunger. Wir sind deshalb zu Fuß zur Promenade hinuntergelaufen und haben uns im Café & Restaurant Amsterdam im Kurviertel einen Tisch gesucht. Das Lokal ist eher elegant als rustikal, mit großen Fenstern und einer Terrasse, auf der du in der Saison draußen sitzen kannst.

Zum Start teilen wir uns ein Lachstartar. Als Hauptgerichte bestellen wir ein Dorschfilet aus der Pfanne mit Kaszotto, also Gerstenbrei mit Steinpilzen, und frischem Salat. Außerdem gibt es ein Schweinefilet in Trüffelsauce mit Bratkartoffeln und Salat. Dazu trinken wir zwei Gläser Weißwein aus Chile. Insgesamt haben wir für das Abendessen zu zweit inklusive Trinkgeld rund 210 Złoty bezahlt.

Nach dem Essen laufen wir noch ein Stück an der Promenade entlang und gehen dann zurück ins Hotel. Für uns war das ein sehr stimmiger Auftakt zu unserem Wellnesswochenende in Swinemünde.

Tag 2: Festungen, Mühlenbake und Strandspaziergang

Vormittag – Engelsburg, Westbatterie und Mühlenbake

Am zweiten Tag sind wir nach dem Frühstück nicht direkt an den Strand gegangen, sondern zuerst in Richtung Stadt gelaufen. Vom Kurviertel aus führt der Weg durch ruhigere Straßen und an Wohnhäusern vorbei, bis du in den Bereich der älteren Befestigungen kommst. Unser erstes Ziel war die Engelsburg, das Fort Anioła.

Die Engelsburg in Swinemünde
Die Engelsburg in Swinemünde ist eine preußische Festungsanlage aus dem 19. Jahrhundert

Die Anlage stammt aus dem 19. Jahrhundert und erinnert mit ihrer runden Form an das Castel Sant’Angelo in Rom. Wir sind durch den Innenhof gegangen, haben uns die Mauern und die einzelnen Ebenen angesehen und sind kurz nach oben gestiegen, um den Blick auf den Hafen und die Umgebung zu ergattern. Viel Zeit brauchst du hier nicht, doch der Abstecher zeigt gut, dass Swinemünde nicht nur Kurort, sondern auch Hafenstadt mit Geschichte ist.

Von der Engelsburg aus sind wir weiter zur Westbatterie, dem Fort Zachodni, gelaufen. Der Weg dorthin ist nicht weit und führt dich näher an die Hafeneinfahrt heran. Im Fort stehen noch Geschütze und Teile der alten Anlagen, dazu kommen Informationstafeln und Wege über das Gelände. Wir sind in Ruhe einmal hindurchgegangen und haben uns vorgestellt, wie das Gebiet früher militärisch genutzt wurde.

Anschließend sind wir weiter bis zur Westmole gegangen, bis zur Mühlenbake am Ende der Mole. Das weiße Seezeichen in Form einer Windmühle ist eines der bekanntesten Motive von Swinemünde und markiert die Einfahrt in den Hafen. Wir sind bis ganz nach vorn gelaufen, haben Fotos gemacht und eine Weile dem Schiffsverkehr zugesehen.

Mühlenbake in Swinemünde
Die Mühlenbake ist das Wahrzeichen von Swinemünde

Dann sind wir über den Strand ins Kurviertel zurückgegangen. Vom Ende der Mole kommst du direkt an den breiten Sandstrand und kannst am Wasser entlang zurücklaufen. So ergibt sich ein schöner Rundweg von etwa fünf bis sechs Kilometern, den du in einem entspannten Vormittag gut schaffst. Gegen Mittag waren wir wieder am Hotel und konnten den Nachmittag ganz dem Wellness widmen.

Nachmittag – Mittagessen im Hotel, Wellness und gebuchte Massage

Mittags sind wir ins Hotel zurückgegangen und direkt ins Buffet-Restaurant The Larder gegangen. Dort gibt es ein warmes und ein kaltes Buffet mit einer Mischung aus einfachen und etwas aufwendigeren Gerichten. Wir haben uns jeweils einen eher leichten Teller mit Salat, etwas Gemüse und einem warmen Hauptgericht genommen. Für ein Wellnesswochenende in Swinemünde fanden wir das praktisch, weil du schnell etwas bekommst.

Nach dem Essen blieb Zeit für eine kurze Pause auf dem Zimmer. Wir haben etwas getrunken, kurz die Augen zugemacht und uns dann in Ruhe umgezogen. Danach sind wir wieder in den Wellnessbereich gegangen, zunächst in den Pool und anschließend in die Saunen.

Für den späteren Nachmittag hatten wir im BluSPAce Spa des Hotels jeweils eine Behandlung gebucht. Einer von uns hat die Signature BluSPAce Relax Massage gewählt, der andere die Energy of Stones Massage mit warmen Steinen. Beide Anwendungen dauerten rund eine Stunde und kosteten jeweils 350 Złoty, sodass wir zusammen etwa 700 Złoty bezahlt haben. Davor und danach hatten wir noch genug Zeit zum Ausruhen und konnten im Ruhebereich sitzen, lesen und den Tag langsam ausklingen lassen.

Abendessen im Kurna Chata

Am zweiten Abend sind wir vom Kurviertel aus in die Innenstadt gelaufen und haben im Kurna Chata an der Piłsudskiego-Straße gegessen. Drinnen ist es rustikal eingerichtet, mit viel Holz und einem gemütlichen Gastraum. Zur Vorspeise teilen wir uns ein Rindertatar, danach gibt es einen Żurek als Suppe. Als Hauptgerichte wählen wir Halibut mit Kartoffeln und Salat sowie Boeuf Stroganow mit Kartoffelklößchen, dazu zwei große Tyskie vom Fass. Insgesamt haben wir für das Abendessen zu zweit inklusive Trinkgeld rund 320 Złoty bezahlt. Die Portionen waren üppig, sodass wir am Ende gut satt und ziemlich zufrieden das Lokal verlassen haben.

Absacker im Horizon Café mit Blick auf die Ostsee

Nach dem Essen sind wir zurück ins Hotel gegangen und noch einmal mit dem Aufzug nach oben gefahren. Zuerst sind wir kurz in den 14. Stock zur Sky Bar und auf die Dachterrasse gegangen, um den Blick auf Strand, Meer und die Lichter der Promenade zu genießen. Im Frühling war es dort oben jedoch recht frisch und windig, weshalb wir nur einen Moment draußen geblieben sind.

Danach sind wir eine Etage tiefer ins Horizon Café im 13. Stock gewechselt. Dort ist es deutlich ruhiger und durch die großen Fenster hast du trotzdem den Blick über die Küste. Wir haben uns noch etwas zu trinken gegönnt und den Abend im Warmen ausklingen lassen.

Wer im Sommer in Swinemünde ist, kann den Abend länger auf der Dachterrasse der Sky Bar verbringen und den Infinity-Pool sowie die Sauna mit Panoramablick nutzen. Für uns war der Absacker im Horizon Café ein ruhiger Abschluss des zweiten Tages und der Moment, in dem wir gemerkt haben, dass unser Wellnesswochenende in Swinemünde schon fast vorbei ist.

Tag 3: Europapromenade und Abschied von Swinemünde

Vormittag – Europapromenade und Rückweg am Strand

Am dritten Tag haben wir es ruhiger angehen lassen. Nach dem Frühstück im Hotel haben wir gepackt, ausgecheckt und unser Gepäck an der Rezeption abgegeben. Danach sind wir noch einmal zur Promenade gegangen, um den Vormittag draußen zu nutzen.

Von Swinemünde aus verläuft die Europapromenade hinter den Dünen Richtung des deutsch-polnischen Grenzübergangs. Sie verbindet das Kurviertel mit den Kaiserbädern auf deutscher Seite und ist durchgehend asphaltiert. Wir sind vom Hotel aus auf der oberen Promenade in Richtung Westen gelaufen, vorbei an Cafés, Hotels und den Strandzugängen. Je weiter du gehst, desto ruhiger wird es.

Der Strand von Swinemünder an der Polnischen Ostsee
Ein letzter Blick auf den Strand von Swinemünde (Świnoujście) am Ende unseres Wellnesswochenendes.

An der Grenze haben wir kurz den Übergang passiert, einen Blick auf die deutsche Seite geworfen und sind noch ein kleines Stück weiter in Richtung Ahlbeck gelaufen. Danach sind wir an einem der Zugänge wieder hinunter an den Strand gegangen und den Rückweg am Wasser entlang gelaufen. So hatten wir auf dem Hinweg die Promenade und auf dem Rückweg noch einmal den breiten Sandstrand vor uns.

Insgesamt kommst du bei so einer Runde auf ein paar Kilometer, die du in einem entspannten Vormittag gut schaffst. Du kannst unterwegs Pausen einlegen, Muscheln sammeln oder dich einfach in den Sand setzen und noch einmal aufs Meer schauen, bevor du nach Hause fährst.

Abreise mit der Bahn

Zurück im Kurviertel sind wir noch einmal kurz ins Hotel gegangen, haben unser Gepäck abgeholt und sind anschließend Richtung Bahnhof gegangen. Von Świnoujście Centrum aus ging es wieder mit der Usedomer Bäderbahn nach Züssow und von dort mit dem Regionalzug weiter nach Berlin. Die Rückfahrt war genauso unkompliziert wie die Anreise, und wir hatten das Gefühl, in zwei Nächten viel erlebt zu haben, ohne dass sich das Wochenende vollgestopft angefühlt hat.

Alternative Hotels für ein Wellnesswochenende in Swinemünde

Wir haben für dieses Wellnesswochenende in Swinemünde im Radisson Blu Resort übernachtet. Wenn du lieber ein anderes Hotel wählen möchtest, gibt es in Swinemünde mehrere gute Alternativen für ein Wellnesswochenende. Je nachdem, ob du es eher groß und mit viel Infrastruktur oder kleiner und ruhiger magst, kommen zum Beispiel diese Hotels infrage:

  • Hilton Swinoujscie Resort & Spa
    Das Hilton liegt direkt an der Strandpromenade, nur wenige Schritte vom Strand und vom Baltic Park Molo Aquapark entfernt. Es ist ein großes Fünf-Sterne-Hotel mit modernem Ambiente, mehreren Restaurants und Bars sowie Zugang zu einem Spa- und Wellnessbereich. Für ein komfortables Wellnesswochenende in erster Reihe am Meer ist das eine der bekanntesten Adressen in Swinemünde.
  • Hamilton Spa & Wellness
    Das Hotel Hamilton liegt im östlichen Teil des Kurviertels, wenige Gehminuten von Promenade und Strand entfernt. Es ist ebenfalls ein größeres Haus mit Innenpool, Saunabereich, Behandlungsräumen und Restaurant. Die Lage ist etwas ruhiger als direkt an der Promenade. Trotzdem bist du schnell am Meer und im Zentrum des Kurgeschehens.
  • Baltic Park Fort
    Baltic Park Fort besteht aus modernen Apartments, die direkt hinter der Uzdrowiskowa liegen und damit in Strandnähe. Die Apartments verfügen in der Regel über eine Küchenzeile und einen Wohnbereich und gehören zum Baltic-Park-Komplex rund um den Aquapark und das Radisson. Gäste können Pakete mit Frühstück oder Halbpension im Buffetrestaurant The Larder im Radisson Blu Swinemünde dazubuchen, was dieses Wellnesswochenende besonders flexibel macht.
  • Willa Atena
    Willa Atena ist eine kleinere Villa nahe dem Park Zdrojowy, etwa fünf bis zehn Gehminuten vom Strand entfernt. Die Unterkunft liegt etwas ruhiger als die großen Hotels an der Promenade und bietet Zimmer oder Apartments mit Frühstück. Damit eignet sie sich für alle, die ein überschaubares Haus bevorzugen und sich Wellnessanwendungen, zum Beispiel als Day-Spa in einem der größeren Hotels, dazubuchen möchten.

So kannst du je nach Budget und Vorlieben wählen, ob du ein großes Wellnessresort mit allem im Haus möchtest oder lieber ein kleineres Hotel oder ein Apartment nimmst und dir Wellnessangebote gezielt ergänzt.

Noch mehr Tipps zu Swinemünde und Wellness an der Polnischen Ostsee

Wenn du deinen Aufenthalt verlängern möchtest, findest du in unserem Reiseführer zu Swinemünde noch mehr Infos zum Strand, zum Kurviertel, zum Kurpark sowie praktische Tipps rund um Anreise und Unterkünfte. Dort bekommst du auch einen Überblick darüber, wie Swinemünde aussieht, wenn es nicht um ein Wellnesswochenende geht. Außerdem haben wir eine eigene Seite zu den Sehenswürdigkeiten und Museen in Swinemünde.

Wenn du ein ähnliches Wochenende in einer anderen Stadt an der polnischen Ostseeküste planst, lohnt sich ein Blick in unsere Städteübersicht. Dort findest du weitere Orte wie Kolberg, Misdroy oder Danzig, in denen sich Wellness und Meer ebenfalls gut kombinieren lassen.

Fazit: Lohnt sich ein Wellnesswochenende in Swinemünde?

Für uns hat sich das Wellnesswochenende in Swinemünde auf jeden Fall gelohnt. Die Mischung aus breitem Strand, Kurviertel, Festungen und einem großen Wellnesshotel hat gut zusammengepasst. Wir hatten Glück mit dem Wetter: Es waren um die 18 Grad, und in der Sonne hat es sich oft deutlich wärmer angefühlt. So konnten wir viel draußen sein, ohne dass es schon so voll wie im Hochsommer war.

Für zwei Nächte im Doppelzimmer mit Meerblick im Radisson Blu kamen ungefähr 400 Euro zusammen. Dazu kamen Restaurantbesuche, ein Mittagessen im Hotelbuffet, Kaffee und Kuchen, Cocktails in der Sky Bar sowie eine Massage. Insgesamt lagen wir grob bei rund 750 Euro für zwei Personen für das gesamte Wellnesswochenende in Swinemünde.

Wir konnten fast alles zu Fuß machen, hatten kurze Wege zwischen Hotel, Strand und Stadt und waren von Berlin aus trotzdem in ein paar Stunden mit der Bahn da. Zwei Nächte haben gereicht, damit wir Anreise, Spaziergänge, etwas Geschichte und mehrere Wellnessblöcke unterbekommen haben, ohne dass sich das Wochenende gehetzt angefühlt hat.

Beim nächsten Mal würden wir wahrscheinlich wieder im Kurviertel wohnen, einfach weil die Wege so kurz sind und du schnell zwischen Meer und Wellnessbereich wechseln kannst. Wenn du ein ruhiges, kompaktes Wellnesswochenende an der Polnischen Ostsee suchst, ist Swinemünde aus unserer Sicht eine gute Wahl.