Städte an der polnischen Ostsee im Überblick
Die Städte an der polnischen Ostsee eignen sich für ganz unterschiedliche Arten von Urlaub. Strand, Promenade und Natur gehören an vielen Orten zusammen, doch die Mischung ist überall etwas anders. Mal liegt ein lebhaftes Zentrum direkt hinter den Dünen, mal spielen Kurangebote oder ein naher Nationalpark eine größere Rolle. Sogar ein klassischer Städtetrip lässt sich an manchen Orten mit einem Tag am Meer verbinden.
Die Karte zeigt dir, wo die einzelnen Orte entlang der Küste liegen. Mit dem Filter darunter kannst du anschließend auswählen, was dir im Urlaub wichtig ist. Die kurzen Porträts helfen bei der Entscheidung und führen direkt zu den ausführlichen Ortsseiten.
Städte an der polnischen Ostsee vergleichen
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Danzig
In Danzig steht der Städtetrip im Vordergrund. Die farbigen Giebelhäuser an der Langgasse und am Langen Markt, die mächtige Marienkirche und das Krantor an der Mottlau geben der Stadt ihr unverwechselbares Bild. Moderne Museen erzählen vom Zweiten Weltkrieg und von der Solidarność-Bewegung. Gleichzeitig gehören mit Brzeźno, Jelitkowo und Stogi mehrere Ostseestrände zum Stadtgebiet.
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Swinemünde
Swinemünde liegt direkt hinter der deutsch-polnischen Grenze und verteilt sich über die Inseln Usedom, Wolin und Karsibór. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihren breiten Sandstrand, das historische Kurviertel und die Promenade, die bis zu den Kaiserbädern auf Usedom weiterführt. An der Swinemündung stehen die Mühlenbake auf der Westmole und Polens höchster Leuchtturm auf der östlichen Seite der Swine. Mit dem Westfort, der Engelsburg und Fort Gerhard sind außerdem mehrere Festungsanlagen aus dem 19. Jahrhundert erhalten.
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Kolberg
Kolberg zählt zu den wichtigsten Kurorten an der polnischen Ostsee. Schon seit dem 19. Jahrhundert kommen Gäste wegen der Sole und des Heilmoors in die Stadt. Heute reicht das Angebot von klassischen Kuranwendungen bis zu modernen Wellnesshotels. Weil das Kurviertel direkt hinter Strand und Promenade liegt, lässt sich eine Wellnessreise hier gut mit Badeurlaub verbinden. Zwischendurch bleibt Zeit für die Seebrücke, den Hafen oder einen Bummel durch das Zentrum rund um die Marienbasilika.
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Misdroy
Misdroy liegt auf der Insel Wolin, nicht weit von Swinemünde und der deutschen Grenze entfernt. Rund um Seebrücke, Promenade und den polnischen Walk of Fame ist der Ort im Sommer ein lebhaftes Seebad. Am östlichen Ortsrand geht Misdroy direkt in den Nationalpark Wolin über. Dort führen Wege durch alten Buchenwald zur Kawcza Góra und zu weiteren Aussichtspunkten an der Kliffküste. Auch das Wisentgehege liegt im Wald nahe der Stadt.
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Leba
Leba ist vor allem für seine Wanderdünen im Slowinzischen Nationalpark bekannt. Sie liegen westlich des Ortes und sind das wichtigste Ausflugsziel der Umgebung. Leba selbst ist ein größerer Ferienort mit breitem Strand und einem Hafen, in dem Fischerboote, Ausflugsschiffe und Yachten liegen. Im Sommer findest du außerdem eine große Auswahl an Restaurants und Freizeitangeboten für Familien.
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Sopot
Sopot ist das elegante Seebad der Dreistadt zwischen Danzig und Gdynia. Der Stadtbummel führt hier fast automatisch ans Meer, denn vom Bahnhof verläuft die Fußgängerzone Monte Cassino bis zum Kurplatz, zum breiten Sandstrand und zur längsten Holzseebrücke Europas. Das Grand Hotel und die restaurierten Villen in den grünen Nebenstraßen erinnern an die alte Bäderkultur. Bis heute ist Sopot ein anerkannter Kurort, der seine mineralreiche Sole für Bäder und Inhalationen nutzt. Zahlreiche Hotels ergänzen das klassische Kurangebot durch moderne Wellnessbereiche.
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Ustka
Ustka ist Kurort und Hafenstadt an der Mündung der Słupia. Fischerboote, Segelyachten und Ausflugsschiffe fahren durch die Mündung hinaus auf die Ostsee. Östlich des Hafens liegen die Promenade, der Leuchtturm und der zentrale Stadtstrand. Auf der westlichen Seite beginnt hinter Dünen und Küstenwald ein breiterer, ruhigerer Strandabschnitt. Als anerkannter Kurort bietet Ustka außerdem Anwendungen mit Sole und Heilmoor.
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Mielno
Mielno liegt auf dem schmalen Landstreifen zwischen Ostsee und Jamno-See. Mit dem Ortsteil Unieście zieht sich der Ferienort mehrere Kilometer an der Küste entlang. Die knapp zwei Kilometer lange Promenade verbindet das Zentrum mit Unieście und verläuft teilweise direkt am Strand. Mielno hat eine große Auswahl an Restaurants, Freizeitangeboten und Bars. Auf dem Jamno-See kannst du außerdem segeln, paddeln oder eine Fahrt mit dem Ausflugsschiff unternehmen.
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Stettin
Stettin ist die größte Stadt im Nordwesten Polens und lohnt sich als eigener Städtetrip nahe der deutschen Grenze. Die frühere Residenz- und Hafenstadt hat mit dem Schloss der pommerschen Herzöge, der Jakobskathedrale und der Hakenterrasse mehrere große Sehenswürdigkeiten. Die weiße Philharmonie und das Dialogzentrum Przełomy bringen moderne Architektur und Zeitgeschichte hinzu. Damit füllt Stettin problemlos ein Wochenende und passt ebenso gut als erste Station auf dem Weg zur Ostsee.
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Gdynia
Gdynia ist die moderne Hafenstadt der Dreistadt. Erst in den 1920er-Jahren wuchs der frühere Fischerort zu einem großen polnischen Seehafen heran. Deshalb ist im Zentrum bis heute viel Architektur der Zwischenkriegsmoderne erhalten. An der Südmole liegen die Museumsschiffe Dar Pomorza und ORP Błyskawica, nur wenige Schritte entfernt beginnt der Stadtstrand. Im südlichen Stadtteil Orłowo kommen eine kleine Seebrücke und die Kliffküste hinzu.
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Pobierowo
Pobierowo ist ein langgestreckter Badeort, der sich hinter den Dünen durch lichten Kiefernwald zieht. Viele Ferienhäuser und Pensionen stehen unter hohen Bäumen, wodurch der Ort seinen grünen Charakter erhält. Im Sommer wird die lange Grunwaldzka mit Restaurants, Eisdielen und kleinen Geschäften zur Flaniermeile. Über zahlreiche Zugänge gelangst du an den Sandstrand. Auch Pustkowo, Trzęsacz und Rewal liegen nah genug für kurze Ausflüge mit dem Fahrrad.
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Rewal
Rewal ist ein klassischer, eher kompakter Badeort mit langem Sandstrand. An der Küste verläuft eine Promenade mit Aussichtsterrassen über dem Strand. An einem der zentralen Strandzugänge stehen noch heute Fischerboote im Sand. Eine Besonderheit ist die Küsten-Schmalspurbahn, die Rewal mit Trzęsacz, Niechorze und weiteren Orten der Gemeinde verbindet.
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Niechorze
Niechorze ist ein klassischer Badeort, den du schon von Weitem am hohen Backsteinleuchtturm erkennst. Hinter dem langen Sandstrand stehen kleine Pensionen, Cafés und Fischrestaurants. Am zentralen Strandzugang ziehen Fischer ihre Boote noch immer auf den Sand, sodass die alte Küstentradition im Ort sichtbar bleibt. Auf der anderen Seite der Häuser liegt der geschützte Liwia-Łuża-See mit Schilfufern und zahlreichen Wasservögeln. Durch Niechorze fährt außerdem die Küsten-Schmalspurbahn, mit der du Rewal und Trzęsacz erreichst.
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Ustronie Morskie
Ustronie Morskie ist ein kleiner Badeort östlich von Kolberg mit langer Tradition als Kur- und Ferienort. Zwischen modernen Hotels stehen noch ältere Villen und Pensionen aus der Anfangszeit des Seebads. Heute gehören Sanatorien und Wellnesshotels fest zum Ort. Im Sommer bleibt der lange Sandstrand der Mittelpunkt. Der Kolberger Küstenwald beginnt ganz in der Nähe, und bis Kolberg sind es nur rund zwölf Kilometer. So wohnst du in einem kleineren Badeort und erreichst für einen Stadtbummel, den Hafen oder Museen schnell die Stadt.
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Dziwnów
Dziwnów ist ein kleiner Bade- und Hafenort an der Mündung der Dziwna in die Ostsee. Auf der Seeseite erstreckt sich der lange Sandstrand, an der Dziwna liegen der Fischereihafen und mehrere Marinas. Die Klappbrücke öffnet sich für durchfahrende Schiffe und gehört fest zum Bild des Ortes. Weil hinter Dziwnów das Kamieński-Haff beginnt, spielen Segeln, Paddeln und Bootsausflüge eine große Rolle.
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Darłowo
Darłowo ist eine historische Kleinstadt wenige Kilometer von der Ostsee entfernt. Am Rand des Zentrums steht das Schloss der pommerschen Herzöge, das eng mit König Erik von Pommern verbunden ist. Rund um den Marktplatz und die Marienkirche beginnt die kleine Altstadt. Der Strand gehört zum Küstenstadtteil Darłówko an der Mündung der Wieprza. Dort liegen auf beiden Seiten der Hafeneinfahrt Sandstrände, die durch eine verschiebbare Fußgängerbrücke miteinander verbunden sind.
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Rowy
Rowy ist ein kleiner Badeort an der Mündung der Łupawa und hat sich viel von seinem dörflichen Charakter bewahrt. Hinter dem breiten Sandstrand stehen niedrige Pensionen und Ferienhäuser zwischen Kiefern. Im Sommer füllen sich die Straßen rund um den Hafen und die Strandzugänge mit Restaurants und Eisdielen. Direkt am westlichen Ortsrand beginnt der Slowinzische Nationalpark mit Küstenwald, Dünen und dem Gardno-See.
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Dębki
Dębki ist ein kleines Küstendorf an der Mündung der Piaśnica. Hinter dem ungewöhnlich breiten Strand stehen Ferienhäuser, kleine Pensionen und Campingplätze zwischen Kiefern. Statt einer städtischen Promenade führen schmale Straßen durch den Küstenwald. An ihnen öffnen im Sommer Cafés, Fischbars und kleine Geschäfte. Westlich des Ortes windet sich die Piaśnica durch Wiesen und Schilf zur Ostsee. Bei einer leichten Kajaktour kannst du vom Żarnowieckie-See bis fast an den Strand paddeln.
















