Restaurants in Danzig – unsere Tipps zum Essen und Ausgehen
Zuletzt aktualisiert: September 2026
Rund um die Rechtstadt und die Speicherinsel ist die Auswahl an Restaurants in Danzig besonders groß. Ein Platz an der Motława kann vor allem im Sommer reizvoll sein, doch eine schöne Lage allein macht noch keine gute Empfehlung.
Unsere Auswahl umfasst deshalb sowohl bekannte als auch weniger bekannte Restaurants in Danzig, die wir aufgrund ihrer Küche empfehlen. Bei jeder Empfehlung erfährst du, welche Gerichte besonders interessant sind, wie das Preisniveau ausfällt und ob du besser reservierst. Dazu kommen unsere Empfehlungen für Cafés, Danziger Brauereien, Cocktailbars, Clubs sowie alternative Orte zum Ausgehen.

Polnische Restaurants in Danzig
Kubicki – Danzigs ältestes Restaurant
Kubicki ist in unserer Auswahl die Adresse für ein klassisches polnisches Abendessen. Denn das Lokal an der Wartka gilt als das älteste noch betriebene Restaurant Danzigs. Seine Speisekarte bleibt der traditionellen Küche näher als die von vielen modernen Restaurants rund um die Speicherinsel.
Der baltische Hering auf Kartoffelsalat gehört zu den Klassikern der Karte. Für ein Menü würden wir allerdings mit der kräftigen Flusskrebssuppe aus kaschubischen Krebsen beginnen und danach Zander, Heilbutt oder Forelle bestellen. Wenn dir nicht nach Fisch ist, probiere die Danziger Pierogi mit Fleisch oder mit Kohl und Pilzen. Soll es richtig deftig werden, passen Schweinshaxe, Ente mit Rotkohl oder das polnische Schweinekotelett mit Spiegelei und geschmortem Kohl besser.
Bar Turystyczny – traditionelle Milchbar in Danzig
Bar Turystyczny ist eine traditionelle polnische Milchbar. Der Name bar mleczny stammt aus einer Zeit, in der solche Lokale vor allem günstige Gerichte aus Milchprodukten anboten. Heute bekommst du dort eine breite Auswahl polnischer Hausmannskost. Der Danziger Betrieb besteht seit 1956 und funktioniert weiterhin als Selbstbedienung: Du wählst dein Essen an der Theke aus, bezahlst und nimmst das Tablett mit in den Gastraum. Weitere Sitzplätze gibt es im Obergeschoss.
Fleisch, Kartoffeln und Gemüse werden einzeln bestellt. Dadurch kannst du dir deinen Mittagstisch selbst zusammenstellen, zum Beispiel mit kotlet schabowy, Kartoffeln und Gurkensalat oder warmer Roter Bete. Auf der Karte stehen außerdem Frikadellen, Pierogi sowie Suppen wie Żurek, Tomaten- oder Hühnersuppe. Dazu gehört für uns ein Glas Kompott.
Bar Turystyczny ist inzwischen eher ein Klassiker als ein Geheimtipp, denn zur Mittagszeit bildet sich vor der Ausgabe häufig eine Schlange. Preislich bleibt die Milchbar unter den meisten Restaurants mit Bedienung, ein vollständiges Essen mit Suppe und Getränk ist allerdings kein Spottpreis mehr. Interessant ist vor allem die Auswahl: Hier kannst du auch Gerichte der polnischen Alltagsküche probieren, die auf vielen touristischen Speisekarten fehlen.
Pomelo – Danziger Küche ohne steifen Rahmen
Pomelo ist vor allem als gutes Frühstückslokal bekannt. Bis zum frühen Nachmittag stehen Eiergerichte, hausgemachte Brote, polnische Wurst und süße Chałka auf der Karte. Danach wechselt die Küche jedoch nicht einfach zu Burgern und Pasta, sondern greift Zutaten und Gerichte aus Danzig und Pommern auf.
Wie frei die Küche damit umgeht, zeigt der Ostsee-Hotdog besonders gut. Statt ein historisches Gericht nachzukochen, wird Dorsch in ein modernes, bewusst unkompliziertes Essen verwandelt. Andere Teile der Karte bleiben näher an der regionalen Küche. Dazu gehören Ostseehering, Danziger Kartoffelkuchen und Gerichte mit Ente. Brot, eingelegtes Gemüse und Fermente entstehen ebenfalls im Haus. Die Speisekarte wechselt jedoch mit der Saison. Besonders am Wochenende ist eine Reservierung sinnvoll.
Tygle Gdańskie – regionale Küche für einen besonderen Abend
Tygle Gdańskie ist unsere Empfehlung für ein besonderes Abendessen mit moderner polnischer Küche. Die Küche verwendet viele Produkte aus Pommern und anderen Teilen Polens, serviert sie jedoch nicht als klassische Hausmannskost. Das zeigt sich an Gerichten wie pommerschem Wildschwein mit Ostseeporter oder Entenbrust mit Apfel, Blutwurst und schlesischen Klößen.
Besonders ungewöhnlich ist die Danziger Flusskrebssuppe: Regionale Süßwasserkrebse werden hier mit einer fischgefüllten Teigtasche, Forelle und rotem Kaviar kombiniert. Auch bei den Hauptgerichten spielt Fisch eine wichtige Rolle, etwa in Form von Forelle, Heilbutt oder Dorsch. Vegetarische Gerichte gibt es dagegen leider nur in begrenzter Auswahl.
Das Restaurant liegt auf der Speicherinsel mit Blick auf das gegenüberliegende Ufer der Motława. Tygle wird im Guide Michelin empfohlen und gehört preislich zu den gehobenen Restaurants in Danzig. Für ein Abendessen solltest du vorher reservieren.
Kora – polnische Küche am Oliwa-Park
Wenn du den Oliwa-Park und die Kathedrale besichtigst, musst du nicht zurück ins Zentrum fahren, um gutes polnisches Essen zu probieren. Das Kora liegt direkt gegenüber dem Park und verfügt neben dem Gastraum über einen größeren Garten. Das Restaurant ist erst seit 2025 geöffnet und hat sich in Oliwa aber schnell einen Namen gemacht.
Die überschaubare Speisekarte beginnt mit vertrauten polnischen Gerichten und variiert anschließend einzelne Details. Der kotlet schabowy kommt mit confierten Kartoffeln und Gurkensalat, geschmortes Kaninchen mit gebratenen Kartoffelklößen und jungem Gemüse. Auch Kohlrouladen und Entengerichte gehören zur wechselnden Auswahl.
Am ungewöhnlichsten ist die Danziger polewka. Die säuerliche Suppe erinnert an Żurek, bekommt durch getrocknete Pilze, Jagdwurst, Speck und geräucherten Quark jedoch einen kräftigeren, leicht rauchigen Geschmack. Wenn sie bei deinem Besuch auf der Karte steht, wäre sie unsere erste Wahl.
Restauracja Gdańska – deftige Klassiker zwischen Wappen und Schiffsmodellen
Die Restauracja Gdańska wirkt ein wenig wie eine private Sammlung, in der zufällig auch Tische gedeckt sind. Mehrere Gasträume sind mit schweren Eichenmöbeln, Danziger Wappen, Gemälden und großen Schiffsmodellen ausgestattet. Zurückhaltend ist das nicht. Wenn du zu einem traditionellen polnischen Essen auch ein besonderes Ambiente suchst, passt die üppige Einrichtung allerdings erstaunlich gut.
Wenn du die traditionelle Küche des Hauses kennenlernen möchtest, würden wir mit dem Danziger Hering beginnen. Ist dir nicht nach Fisch, nimm stattdessen das Rindertatar. Wenn du lieber mit einer warmen Suppe startest, passt der Żurek mit Steinpilzen. Beim Hauptgericht wäre die Entenkeule mit Kartoffelklößen und Rotkohl unsere erste Wahl. Noch deftiger wird es mit der in Bier gebratenen Schweinshaxe. Die Rinderrouladen mit Buchweizen und Roter Bete sind eine gute Alternative, wenn du lieber Rind isst. Die Portionen fallen insgesamt großzügig aus.
Eine Besonderheit der Karte ist ein Menü mit den Lieblingsgerichten des ehemaligen polnischen Präsidenten Lech Wałęsa. Es besteht aus Danziger Hering, Żurek, Honigrippchen und einem Bratapfel. Dazu wird ein kleines Glas der kräftigen Pfefferwodka Wałęsówka serviert.
Internationale Restaurants in Danzig
OSTRO – neapolitanische Pizza an der Motława
OSTRO ist eine der bekanntesten Adressen für neapolitanische Pizza in Danzig. Der Teig wird im Holzofen nur kurz bei hoher Temperatur gebacken. Dadurch bleibt die Mitte dünn und weich, während der Rand luftig aufgeht und stellenweise dunkle Röstaromen annimmt. Falls du eine durchgehend knusprige Pizza erwartest, ist dieser typisch neapolitanische Stil zunächst ungewohnt.
Auf der Karte stehen Klassiker wie Margherita neben wechselnden Varianten mit italienischen Wurstwaren, Käse oder schärferen Zutaten. Auch die kleinen Knoblauchbrötchen mit Pesto bestellen wir fast immer vorweg. Die Lage direkt an der Motława ist ein zusätzlicher Pluspunkt, ausschlaggebend für unsere Empfehlung ist jedoch die Pizza.
Reservierungen sind leider nicht möglich. Zu beliebten Essenszeiten bildet sich deshalb vor dem kleinen Restaurant schnell eine Schlange. Am einfachsten kommst du am späten Nachmittag oder etwas außerhalb der üblichen Abendzeit an einen Tisch.
Fellini – italienische Küche mit Fisch und Meeresfrüchten
Das Fellini ist ebenfalls ein Italiener, jedoch stehen hier hausgemachte Pasta sowie Fisch und Meeresfrüchte im Mittelpunkt. Schon die Fischsuppe mit Garnelen, Muscheln und Lachs zeigt diese Ausrichtung. Dazu passen Tagliatelle mit Garnelen in Wein-Butter-Sauce, ein im Ganzen gebackener Wolfsbarsch oder das Risotto mit Meeresfrüchten.
Die Zutaten und Zubereitung sind anspruchsvoller als in einer einfachen Trattoria, was sich allerdings auch in den Preisen widerspiegelt. Das Fellini gehört zu den gehobenen Restaurants in Danzig. Neben den Fischgerichten stehen Fleisch, einzelne vegetarische Gerichte sowie wechselnde Empfehlungen des Küchenchefs auf der Karte.
Das Restaurant liegt am Targ Rybny, wenige Schritte vom Krantor und der Motława entfernt. Einen Tisch kannst du vorab über die Website reservieren.
Manna 68 – vegane Gerichte aus aller Welt
Manna 68 ist ein vollständig veganes Restaurant und keine kleine Snackbar mit ein paar pflanzlichen Ersatzgerichten. Die Küche greift auf Rezepte und Gewürze aus verschiedenen Ländern zurück. Dadurch reicht die Karte von veganer Schakschuka bis hin zu asiatisch und indisch beeinflussten Hauptgerichten.
Zu den bekanntesten Gerichten gehört der panierte Blumenkohl in Mandel-Safran-Sauce mit Pulao-Reis. Auch ein mit Miso marinierter Blumenkohl auf Süßkartoffelpüree zeigt, wie aufwendig hier mit Gemüse gearbeitet wird. Manna 68 passt deshalb ebenso für gemischte Gruppen, in denen nicht alle Gäste vegan essen.
Das Restaurant liegt in der Straße Świętego Ducha und damit mitten in der Rechtstadt. Die Preise liegen allerdings deutlich über denen eines einfachen veganen Bistros. Besonders am Wochenende empfiehlt sich eine Reservierung.
Łąka Bar – asiatische Küche im Dolne Miasto
Für die Łąka Bar verlässt du die Rechtstadt und gehst ins Dolne Miasto. Das Restaurant befindet sich in einem ehemaligen Fabrikgebäude an der Łąkowa. Backsteinwände, alte Stahlstützen und viele Pflanzen erinnern noch an die frühere Nutzung, ohne dass der große Raum kühl wirkt.
Die Küche hält sich nicht streng an ein bestimmtes Land, sondern arbeitet frei mit japanischen und koreanischen Aromen. Besonders spannend ist die Frühstückskarte, die täglich bis 14 Uhr angeboten wird. Darauf stehen etwa japanische Soufflé-Pfannkuchen mit Miso-Salzkaramell, koreanisches Çılbır mit pochierten Eiern oder Buttermilk Chicken auf einer pikanten Waffel.
Später verschiebt sich der Schwerpunkt auf asiatischen Streetfood, Udon-Nudeln sowie Gerichte mit Kimchi, Kaffirlimette oder Gochujang. Wenn du nach möglichst traditioneller japanischer oder koreanischer Küche suchst, bist du hier nicht ganz richtig. Denn die Łąka Bar lebt gerade von ihren ungewöhnlichen Kombinationen und der regelmäßig aktualisierten Karte.
Shanti Hynka – indische und indisch-chinesische Küche
Shanti Hynka geht über die üblichen indischen Gerichte hinaus. Denn neben Tandoori-Spezialitäten und Currys aus verschiedenen Regionen Indiens gibt es auch eine eigene indisch-chinesische Auswahl. Diese Küche entstand in Kolkata und verbindet chinesische Kochtechniken mit indischen Gewürzen. Im Shanti findest du darunter etwa Manchurian und Kung Pao mit Gemüse, Hähnchen oder Garnelen.
Bei den indischen Hauptgerichten reicht die Auswahl vom milden Palak mit Spinat bis zum deutlich schärferen Rogan Josh oder Chettinad-Curry. Der Schärfegrad ist auf der Karte gekennzeichnet. Reis und Naan gehören allerdings nicht automatisch zu jedem Curry, sondern werden separat bestellt.
Die Filiale an der Hynka liegt in Zaspa und damit außerhalb des historischen Zentrums. Dafür ist ihre Karte umfangreicher und ungewöhnlicher als die der zentralen Shanti-Filiale an der Szeroka. Falls du den zusätzlichen Weg vermeiden möchtest, bekommst du dort ebenfalls indische Currys und Gerichte aus dem Tandoor.

Cafés in Danzig – Kaffee, Kuchen und Frühstück
Drukarnia – Spezialitätenkaffee in der Frauengasse
Wenn du in der Rechtstadt gezielt nach Spezialitätenkaffee suchst, ist die Drukarnia an der Frauengasse eine gute Adresse. Neben Espresso und Milchkaffee werden wechselnde Bohnen europäischer Röstereien auch mit V60, Chemex oder Aeropress aufgebrüht. Dazu gibt es Kuchen und Gebäck.
Das Café liegt auf dem kurzen Weg zwischen der Marienkirche und der Motława. Sein Name erinnert an die Vergangenheit des Hauses, in dem früher die polnischsprachige Gazeta Gdańska gedruckt wurde. Im Obergeschoss findest du weitere Sitzplätze. Trotzdem kann es schwierig werden, spontan einen freien Tisch zu bekommen, denn die Drukarnia gehört inzwischen zu den bekanntesten Cafés in Danzig.
Eklerownia – Éclairs in vielen Varianten
Bei der Eklerownia dreht sich fast alles um Éclairs. Neben Klassikern wie Vanille, Milchschokolade und Salzkaramell stehen Sorten mit Pistazie und Himbeere, Earl Grey oder saisonalen Früchten zur Auswahl. Da Füllungen und Garnituren recht aufwendig gearbeitet sind, erinnern sie eher an kleine Patisserie-Desserts als an gewöhnliches Gebäck.
Der zentrale Standort an der Straganiarska liegt nur wenige Minuten vom Krantor und vom Fischmarkt entfernt. Die aktuelle Auswahl kannst du bereits online ansehen. Dort sind auch vegane Desserts gekennzeichnet, denn nicht alle angebotenen Éclairs und Törtchen sind pflanzlich.
Cukiernia W‑Z – klassische polnische Konditorei
In der Cukiernia W‑Z geht es deutlich traditioneller zu als in den modernen Danziger Patisserien. Seit Jahrzehnten kaufen Einheimische hier Pączki, Hefeteilchen und Kuchen. Bekannt ist die Konditorei vor allem für ihre gefüllten Pączki sowie die namensgebende Wuzetka aus Schokoladenbiskuit und Sahnecreme.
Die Filiale an der Słodowników liegt am Rand der Rechtstadt und eignet sich gut für einen kurzen Abstecher vom Königsweg. Viele Backwaren kannst du mitnehmen. Die W‑Z ist daher auch eine gute Adresse, wenn du klassisches polnisches Gebäck probieren möchtest, ohne dafür in ein Restaurant zu gehen.
Fukafe – vegane Kuchen in Wrzeszcz
Im Fukafe ist die gesamte Kuchentheke pflanzlich. Die wechselnde Auswahl reicht von cremigen Torten und Cheesecakes bis zu Zimtschnecken und polnischem Hefegebäck. Neben den süßen Sachen gibt es Kaffee mit pflanzlicher Milch, Matcha und einige herzhafte Kleinigkeiten. Teilweise werden auch glutenfreie oder ohne raffinierten Zucker zubereitete Desserts angeboten.
Das Café liegt an der Wajdeloty in Wrzeszcz und damit abseits der üblichen Route durch die Rechtstadt. Plane den Besuch daher ein, wenn du den Stadtteil ohnehin erkundest oder gezielt ein rein veganes Café in Danzig suchst.

Bars, Clubs und Nachtleben in Danzig
Das Nachtleben in Danzig konzentriert sich vor allem auf zwei Bereiche. In der Rechtstadt findest du kleine Bars und Cocktailkeller, die sich gut nacheinander besuchen lassen. Auf dem früheren Werftgelände bestimmen dagegen Konzerte, DJ-Abende und größere Veranstaltungen das Programm. Dort solltest du vorher in den Kalender schauen, denn nicht an jedem Abend ist gleich viel los.
Bars und besondere Kneipen
Józef K. – Café am Tag, Bar am Abend
Józef K. liegt irgendwo zwischen Café, Bar und kurios eingerichtetem Wohnzimmer. Tagsüber kommen viele Gäste auf einen Kaffee oder ein Stück Kuchen. Später werden vor allem Bier und Cocktails bestellt.
Seinen eigentlichen Reiz entfaltet der Laden jedoch im Inneren. Hinter dem Eingang verteilen sich mehrere Räume, kleine Sitzecken und eine Empore. Alte Möbel, Bücher, Bilder und zusammengewürfelte Lampen sorgen dafür, dass du die Größe des Lokals zunächst kaum einschätzen kannst. Der Name spielt auf Josef K. aus Franz Kafkas Roman Der Prozess an. Bestellt wird direkt an der Bar.
Pułapka – polnisches Craft Beer und Pizza
An den Zapfhähnen im Pułapka wechseln regelmäßig Biere polnischer Klein- und Craftbrauereien. Wenn dir die Brauereien und Bierstile nichts sagen oder du dich nicht entscheiden kannst, hilft dir das Team an der Bar bei der Auswahl.
Zum Bier gibt es Pizza nach römischer Art, darunter auch Varianten mit ungewöhnlicheren Belägen. Trotzdem bleibt die Pułapka in erster Linie eine Bierbar. Wichtig für die Anreise: In älteren Reiseführern findest du teilweise noch frühere Adressen. Der aktuelle Standort befindet sich an der Straganiarska 20/23.
Flisak ’76 – Cocktailbar mit eigener Handschrift
Hinter einer unscheinbaren Tür an der Chlebnicka führt eine Treppe hinunter in die kleine, gedämpft beleuchtete Bar. Flisak ’76 wird seit seiner Eröffnung im Jahr 1976 von derselben Familie geführt. Inzwischen steht bereits die dritte Generation hinter dem Tresen.
Die Cocktailkarte folgt regelmäßig einem neuen Thema, das sich in den Rezepten, den Gläsern und der Präsentation der Drinks widerspiegelt. Falls du dich mit Cocktails nicht gut auskennst, kannst du dem Barkeeper einfach sagen, welche Aromen und Spirituosen du magst. Da die Bar nur wenige Plätze hat und am Wochenende schnell voll wird, ist eine Reservierung sinnvoll. Preislich liegt Flisak ’76 etwas über einer gewöhnlichen Kneipe.
Clubs, Konzerte und Partys in Danzig
100cznia – Streetfood und Partys auf dem Werftgelände
100cznia ist kein klassischer Club, sondern ein weitläufiger Treffpunkt zwischen Containern und alten Werfthallen. Schon am Nachmittag öffnen die Streetfood-Stände und die Bars. An vielen Abenden finden später Konzerte, DJ-Abende, Märkte oder Filmvorführungen statt.

Wie stark der Abend zur Party wird, hängt vom jeweiligen Programm ab. Wenn du hauptsächlich zum Tanzen kommst, solltest du vorher in den Veranstaltungskalender schauen. Von Mai bis September wird vor allem das Außengelände genutzt. Im Winter zieht 100cznia in die überdachten und beheizten Hallen um und bleibt damit ganzjährig geöffnet.
Ulica Elektryków und B90 – Clubnächte zwischen alten Werfthallen
Die Ulica Elektryków ist der stärker auf Konzerte und Partys ausgerichtete Nachbar der 100cznia. Während der Sommersaison verteilen sich Bars, Bühnen und Tanzflächen über die ehemalige Werftstraße sowie mehrere angrenzende Hallen. Musikrichtung und Eintritt ändern sich je nach Abend, weshalb du vor dem Besuch das Programm prüfen solltest.
Direkt daneben liegt das B90, eine große Konzerthalle in einem ehemaligen Industriegebäude. Dort treten polnische und internationale Künstler auf, wobei Rock, Metal, elektronische Musik und Hip-Hop einen großen Teil des Programms ausmachen. Für die Konzerte im B90 brauchst du in der Regel ein eigenes Ticket.
Sassy – Rooftopbar und Club auf der Speicherinsel
Sassy ist die schickere Alternative zu den Partys auf dem Werftgelände. Im achten Stock eines Gebäudes auf der Speicherinsel beginnt der Abend als Rooftop- und Cocktailbar. Später legen DJs auf und aus dem Barbereich wird ein Club. Von den Aussichtsbereichen aus blickst du über die Motława und die Dächer der Rechtstadt.
Die Preise liegen deutlich über denen einer gewöhnlichen Danziger Bar. Außerdem gilt bei den Clubnächten offiziell der Dresscode „smart casual“ oder „elegant“. Wenn du einen Tisch auf dem Rooftop möchtest, solltest du besonders am Wochenende und bei gutem Wetter reservieren.
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